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Neu: Glasbestimmung durch WellenfronttechnologieDer i.Profiler zeigt Ihnen schon bei der Messung, welche Sehverbesserungen in Ihrem individuellen Fall durch i.Scription-Gläser möglich wären.
Glaskörper, Linse und Hornhaut sind bei jedem Menschen anders geformt. Kein Auge entspricht ganz der Idealform, so dass sich bei jedem Menschen individuelle Abbildungsfehler ergeben. Besonders bei Dunkelheit, wenn die Pupillen weit geöffnet sind, machen sich diese Abbildungsfehler bemerkbar.
Die herkömmlichen Methoden zur Bestimmung der Glasstärke ermitteln die Sehstärke im Mittelpunkt der Pupille. Bei Dunkelheit kommen jedoch auch die Bereiche um den Mittelpunkt herum zum Tragen. Mit dem i.Profiler wird erstmals die Abbildungsqualität des Auges bei maximaler Pupillenöffnung erfasst. ![]() i.Profiler-Darstellung der Abbildungsfehler der Hornhaut; Messgerät Bei der Untersuchung wird ein Infrarotstrahl ins Auge geworfen. Der Strahl wird reflektiert und kommt gebrochen wieder im Gerät an. An der Brechung des reflektierten Strahls erkennt das Gerät die Verformung des Auges. Man spricht hierbei von einer "Wellenfrontmessung". Zu diesem neuen Messverfahren gehört auch ein Konzept zur Berechnung und Fertigung von Brillengläsern. Die Brillengläser, die Zeiss anhand der durch den i.Profiler gewonnenen Informationen herstellt, sind auf hundertstel Dioptrien genau angepasst. Herkömmliche Brillengläser sind hingegen nur in Vierteldioptrienabständen erhältlich. i.Scription-Gläser ermöglichen vor allem bei Dunkelheit kontrastreicheres Sehen. Menschen mit Nachtsichtproblemen können sich dadurch in der Dämmerung, im Dunkeln und bei Regen oft besser orientieren. Die neuen individuellen Gläser geben Ihnen die Chance, ein völlig neues Sehgefühl zu erleben - sei es mit Gleitsicht- oder mit Fernbrille. Die neue Glastechnologie wird durch die Video-Infral-Technik ergänzt. Sie sorgt dafür, dass die exakt gefertigten Gläser auch perfekt in die Fassung eingepasst werden können. Damit ist gewährleistet, dass Sie den optimalen Durchblickspunkt nutzen. Presseartikel in der FAZ, 27.5.2008 (PDF) Alle Abbildungen mit freundlicher Genehmigung der Carl Zeiss Vision GmbH |